Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse

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Das Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse findet jährlich Ende Februar/Anfang März statt. Gegründet 1987 in Kassel von Helmut Junker und Gerhard Wittenberger, wurde es ab 1996 von Gerhard Fichtner und Albrecht Hirschmüller am Institut für Geschichte der Medizin in Tübingen fortgeführt. Als die beiden Tübinger Organisatoren 2010 ihre Funktion aufgeben mussten, wurde das Symposion nach Berlin verlegt, wo es von Michael Schröter (Berlin), Thomas Aichhorn (Wien) und (seit 2017) Rainer Herrn (Berlin) unter Trägerschaft des INSTITUTS FÜR GESCHICHTE DER MEDIZIN an der Charité (Direktor: Volker Hess) organisiert wird. Tagungsort ist die Hörsaalruine des BERLINER MEDIZINHISTORISCHEN MUSEUMS. Ab 2011 zeichnet LUZIFER-AMOR formell als Mit-Veranstalter.

In seiner langjährigen Geschichte hat sich das Symposion zum zentralen Forum der psychoanalysehistorischen Szene im deutschsprachigen Bereich herausgebildet. Das Programm wird in der Hauptsache nicht "gemacht", sondern repräsentiert laufende Arbeitprojekte im Feld, soweit sie zum Vortrag angeboten werden. Die Mehrzahl der Referenten sind nicht-akademische Forscher, die gleichwohl akademisches Niveau anstreben. Auch akademische Autoren aus verschiedenen Fakultäten, vor allem jüngere, nutzen das Symposion zur Vorstellung einschlägiger Arbeiten.

Die Teilnehmerzahl hat sich, nach Spitzenwerten von über 120, auf ca. 90–100 Personen eingepegelt. Trotzdem hat die Veranstaltung ihren Charakter als Arbeitstreffen behalten. Die Kosten, und damit auch die Teilnahmegebühren, werden bewusst niedrig gehalten. Für den Ablauf galt lange, dass am Freitagnachmittag zwei, am Samstag zweimal drei und am Sonntagvormittag zwei halbstündige Vorträge angeboten wurden. Seit 2017 wird für den Freitagnachmittag ein "Ehrengast" eingeladen: ein/e namhafte/r Kolleg/in, auch aus dem Ausland, der/die normalerweise nicht den Weg zu uns finden würde und dem/der eine längere Vortragszeit zur Verfügung gestellt wird. Es wird Wert darauf gelegt, dass nach den Vorträgen je eine halbe Stunde Zeit für die Diskussion bleibt. Das Symposion wird durch eine organisatorische Sitzung beschlossen, in der sein basisdemokratischer Charakter zur Geltung kommt. Ein Buffet am Freitagabend ist fester Bestandteil des Programms. Auch am Samstagabend wird die Möglichkeit für ein geselliges Zusammensein geboten. Passende Randveranstaltungen, zum Beispiel "Mitteilungen aus dem Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse", werden je nach Angebot ins Programm aufgenommen.

Aus Anlass des 20. Symposions 2007 hat Gerhard Fichtner die Programme der bisherigen Symposien zusammengestellt. Seine Dokumentation, ergänzt um die Symposien 21 und 22, ist von dieser Seite aus zugänglich. Ab dem 23. Symposion wird eine neue, fortlaufende Dokumentation vorgelegt. Außerdem können auf dieser Seite der Call for Papers und das Programm (mit Anmeldeformular) des jeweils bevorstehenden Symposions abgerufen werden.

In der Plenarversammlung des 25. Symposions wurde beschlossen, dass sich das Symposion zum Gedenken an Gerhard Fichtner, der am 4. Januar 2012 verstorben ist (siehe den Nachruf in LUZIFER-AMOR, Heft 49), an der Einrichtung eines Gerhard-Fichtner-Stipendiums für Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse beteiligt, das auf Anregung von Ludger M. Hermanns, dem Vorsitzenden des Vereins Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse, ins Leben gerufen wurde.

Kontakt:

Michael Schröter: redaktion-schroeter@no-spam.luzifer-amor.de
Thomas Aichhorn: thomas.aichhorn@no-spam.chello.at
Rainer Herrn: rainer.herrn@no-spam.charite.de
Tagungsbüro (Sabine Selle): symposion-psycho@no-spam.charite.de

32. Symposion, 8.–10. März 2019

Call for Papers

23.–31. Symposion in Berlin, 2010–2018

Programm 2018
Programm 2017
Programm 2016
Programm 2015
Programm 2014
Programm 2013
Programm 2012
Programm 2011
Programm 2010

Symposien 1–22 in Kassel und Tübingen

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