Heft 64 (32. Jg. 2019): Ein Wiederbeginn nach Holocaust, Krieg und Freuds Tod: Der Internationale Psychoanalytische Kongress in Zürich 1949

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Dieter Bürgin
Die am 16. IPV-Kongress vorgestellten Forschungen von Willi Hoffer und René Spitz: Was bleibt nach 70 Jahren, was ist überholt? (S. 126-140)

Zusammenfassung: Es werden zwei Arbeiten – von Hoffer und Spitz ?, die am 16. IPVKongress in Zürich vorgetragen und später publiziert worden sind, vorgestellt und kritisch diskutiert. Dem Zeitgeist entsprechend standen damals die Probleme der Triebentwicklung im Vordergrund. Heute würde man, unter Berücksichtigung der reichhaltigen Ergebnisse der Säuglingsforschung, den Zusammenhang mit der Objektbeziehungstheorie stärker gewichten. Dennoch werfen beide Arbeiten wichtige Grundsatzfragen der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie auf, haben für die damalige Zeit Pioniercharakter und können auch heute noch als größtenteils aktuell bezeichnet werden.

Summary: The research presented by Hoffer and Spitz at the 16th IPA Congress: What remains after 70 years, what is outdated? The two papers by Hoffer and Spitz are briefly presented and critically discussed. According to their time, the problems of drive development stood well to the fore. Today, in view of the rich results of baby research, more emphasis would be given to the connections with object relation theory. Nevertheless, both papers treat basic questions of psychoanalytic developmental psychology. They were pioneer contributions at their time and can be seen as highly relevant up to the present.

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