Heft 67 (34. Jg. 2021) I: 50 Jahre Psychiatrie-Enquete II: Freud und der Energieerhaltungssatz

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Christine Diercks u. Arkadi Blatow
Freuds »Verzeichnis sämtlicher Schönen«. Zur Neu-Systematisierung der ›Freud-Bibliografie‹ (S. 175?192)

Zusammenfassung: Aus den Arbeiten an einer umfassenden, digitalen ›historisch-kritischen Sigmund Freud Edition‹ generiert sich ein zunehmend vollständiges Werk- und Briefverzeichnis mit einer neu systematisierten Gesamtbibliografie. Beides stützt sich weitgehend auf die klassische Freud-Bibliografie von Ingeborg Meyer-Palmedo, Gerhard Fichtner und Albrecht Hirschmüller sowie die Signaturen der Sigmund Freud Gesamtausgabe (SFG) von Christfried Tögel, basiert aber auf einem spezifischen Werkbegriff, der in vielem den ›Functional Requirements for Bibliographic Recording‹ folgt und mit dem Fokus auf die Werkgenese alle für eine kritische Edition relevanten Manifestationen eines Werkes berücksichtigt, unabhängig davon, ob oder wann diese publiziert wurden. Das Briefverzeichnis wird vom Werk getrennt geführt und verzeichnet alle Briefe und Gegenbriefe, von denen wir Kenntnis haben, die Bibliografie führt die Erstpublikation von Briefen und die Ausgaben von Korrespondenzen in der Originalsprache. Eine Konkordanz stellt die Verbindung zu den vorliegenden Bibliografie-Systemen her.

Summary: Freud´s »list of all beauties«. On the new systematization of the Freud bibibliography. As a result of the work on a comprehensive, digital ›historical-critical Sigmund Freud Edition‹, which an interdisciplinary team is working on in Vienna, an increasingly complete, newly systematized bibliography of works and letters is generated. It is based on the Freud-Bibliography by Meyer-Palmedo, Gerhard Fichtner and Albrecht Hirschmüller and the signatures of the ›Sigmund Freud Gesamtausgabe‹ (SFG) edited by Christfried Tögel, but organized close to the definition of a »work« based on the › FunctionalRequirements for Bibliographic Records‹. All anifestations of a work relevant to a critical edition are taken into account, regardless of whether or when they were published. The inventory of Freud’s letters is kept separate from the works, its bibliography lists the initial publication of letters in the original language. A concordance estab-lishes the connection to the existing bibliography systems.

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